Basiswissen Industrieräder

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Schwere Lasten im Betrieb bewegen

Basiswissen Industrieräder

Basiswissen Industrieräder - über die Möglichkeiten, schwere Lasten in Ihrem Betrieb zu bewegen

Es gibt unbegrenzt viele Möglichkeiten, mit Rädern eine Last zu bewegen. Von einfachen bis zu komplexen Bewegungen – es gibt fast immer das ideale Rad, mit dem Sie Ihre Prozessabläufe effektiver gestalten können. Räder werden genutzt, um schwere Lasten auf Transportwagen, Zuführeinheiten, Drehtischen, Schmelztischen, beweglichen Maschinen und vielem mehr zu bewegen. Das Bewegen schwerer Lasten innerhalb eines Betriebs kann ein schwierig zu lösendes Problem sein, wenn Sie nicht mit den zahlreichen verfügbaren Möglichkeiten vertraut sind. Eine Suche im Internet liefert häufig nur Ergebnisse, die der Aufgabenstellung nicht gerecht werden.

Wenn Sie also etwas in Ihrem Werk transportieren müssen, einfache Rollen dafür jedoch nicht ausreichen – wie gehen Sie dann weiter vor? In diesem Bericht behandeln wir das Problem, schwere Lasten mit angetriebenen und nicht-angetriebenen Rädern unter Extrembedingungen in einer Werkshalle zu bewegen, damit Sie die passende Lösung finden.

 

Räder für nicht-angetriebene Bewegungen

Es ist alles andere als einfach, eine geeignete Radlösung zu finden, wenn eine schwere Last bewegt werden muss. Ihre Internet-Recherche ergibt zwar möglicherweise eine Flut von Ergebnissen, verrät Ihnen aber nicht, ob sie für die Aufgabe tatsächlich geeignet sind. Rollen sind im Internet in Hülle und Fülle zu finden. Sie werden an vielen Produkten genutzt, die wir tagtäglich nutzen: Einkaufswagen, Bürostühle, Rollwagen und Rollgestelle. Rollen sind einfach zu beschaffen und zu montieren. Mit ihnen lassen sich geringere Gewichte relativ einfach bewegen und sie können sich evtl. auch um 360° schwenken lassen. Rollen sind in der Regel nicht-angetriebene Räder, d. h. es handelt sich um Räder ohne Motorantrieb. Je nach Anwendungsfall sind hochbelastbare Schwerlastrollen möglicherweise eine sinnvolle Option.

Quelle: Pixabay
Wenn für Sie eine nicht-angetriebene Fahrbewegung nicht in Frage kommt, müssen Sie sich evtl. auf die Suche nach einer anderen Radlösung. (Bildquelle: Pixabay)

 

Bei der Bewertung weiterer Möglichkeiten sollten Sie sich zunächst über die benötigte Geschwindigkeit im Klaren sein. Bei der Verfahrgeschwindigkeit müssen Sie beachten, dass viele Räder nicht für hohe Geschwindigkeiten geeignet sind. Das ist der Grund für das breite Spektrum an Auswahlmöglichkeiten bei nicht-angetriebenen Rädern, und warum wir ihnen in unserem Alltag ständig begegnen.

Neben der Geschwindigkeit erfordern manche Anwendungen ein „intelligentes“ Rad. Ein „intelligentes“ Rad kann vieles bedeuten. Für unsere Zwecke verstehen wir darunter ein Rad, das über eine hohe Nenntraglast verfügt, auf einer Schiene angetrieben fahren kann und dessen Bewegung über einen gewünschten Verfahrweg gesteuert werden kann.

Räder im Allgemeinen

Räder zum Bewegen schwerer Lasten werden auf erforderliche Traglasten und Umgebungsbedingungen ausgelegt. Sie sind in der Lage, Lasten von 10, 25 oder sogar 60 Tonnen und mehr über einen bestimmten Bereich in Ihrem Betrieb zu bewegen. In der Regel sind für schwere Lasten verwendete Räder nicht lenkbar, d. h. sie bewegen sich entlang gerader Linien und (nicht zu enger) Kurven, können aber nicht wie Rollen um 360° geschwenkt werden.

Konstruiert werden solche Räder aus Werkstoffen, die den auftretenden Belastungen standhalten. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Materialien und Radausführungen, um den hohen Lasten und extremen Umgebungsbedingungen zu widerstehen. Auch für das Fahren auf einer Schiene gibt es mehrere Ausführungen, eine davon ist das Rad mit Spurkränzen.

Ein solches Rad mit Spurkränzen verfügt über eine oder zwei Erweiterungen an den Außenseiten der Radlauffläche. Diese Erweiterungen oder Spurkränze führen das Rad auf der Schiene und hindern es daran, von der Schiene zu entgleisen.

Demag Radblock_39737

 

Nun, da Sie ein Rad gefunden haben, das über die notwendige Belastbarkeit verfügt und angetrieben werden kann, müssen Sie das System projektieren, das diese Bewegungen ausführt. Auch das kann zu einer echten Herausforderung werden, denn Sie müssen die übrigen Komponenten wie Lager, Wellen, Stromversorgung, Befestigungsmittel und Stützvorrichtungen beschaffen, um die Anlage aufzubauen. Bei vielen Herstellern erhalten Sie lediglich die „nackten“ Räder ohne weitere, dazu passende Produkt oder Dienstleistungen. Das heißt, Sie müssen die Projektierung selbst übernehmen und die weiteren Komponenten möglicherweise aus mehreren Quellen zusammenstellen. Eine Lösung dieses Problems ist die Suche nach einem Hersteller, der Ihnen eine Komplettlösung zusammenstellt, die den Anforderungen Ihres Endprodukts entspricht.

Radblöcke und Systeme im perfekten Einklang

Wenn Sie Ihr Augenmerk vom einzelnen Rad zu einem Radblock oder Radblock-System verlagern, gibt es einige wichtige Unterschiede. Wie bereits beschrieben, ist ein Rad erst einmal nur das Rad selbst und umfasst häufig nicht die übrigen Komponenten, die Sie für Ihre vollständige Lösung benötigen.

Ein Radblock hingegen ist eine Baugruppe, bestehend aus dem Rad, den Lagern und einer Tragkonstruktion mit einem fest montierten Gehäuse. Der „Block“ bezeichnet ganz einfach dieses Gehäuse, in dem alle genannten Komponenten untergebracht sind.

 

Und da der Radblock sämtliche dieser Komponenten enthält, fällt für Ihr internes Team nur ein begrenzter Projektierungsaufwand an. Die Konstruktion des Radblocks erfolgt bereits durch den Hersteller, sodass Sie die Radblöcke sofort einbauen können, sobald Sie die passende Baugröße ermittelt haben.

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Mit dem Demag Systembaukasten realisieren Sie schnell und wirtschaftlich individuelle Lösungen mit standardisierten Baugruppen.

 

Vorteilhaft für Sie wäre, wenn der Hersteller von Radblöcken Ihnen auch eine Komplettlösung anbieten kann. Eine solche Komplettlösung erhalten Sie von einem Hersteller, der modulare Komponenten liefert, mit denen Sie die vollständige Anlage bewegen und antreiben können. Denn schließlich sind die Räder nur ein Teil der Lösung, wenn Sie ein motorbetriebenes Transportsystem für schwere Lasten in Ihrem Werk benötigen.

Die Beschaffung aller Antriebskomponenten aus einer Hand erleichtert die spätere Diagnose von möglichen Problemen am Antriebssystem, da die gesamte Konstruktion ebenfalls aus einer Hand stammt. Sie ersparen sich zudem den Aufwand vieler Ansprechpartner bei mehreren Lieferanten.

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Demag Vierradwagen mit einem bzw. zwei Einzelantrieben.